Josua: Du kommst immer zu spät!

Josua: Du hast nie Zeit für mich!

Wütend schmettert Josua die Türe zu.

Elena ist verdattert.

Doch nun kocht auch die Wut in ihr auf.

Elena: Du rücksichtsloser Idiot, siehst du nicht was ich alles für dich mache?

Josua gibt keine Antwort und sitzt schweigend vor dem Bildschirm.

Die beiden verbringen den Abend ohne ein Wort zu wechseln.

Am nächsten Tag erzählt Josua Philipp von dem Drama.

Philipp: Hast du es schon mal mit GFK probiert?

Josua: Was ist denn bitte GFK?

Philipp: GFK ist die Abkürzung für „Gewaltfreie Kommunikation“ und es ist  ist ein Kommunikationstool, ein Tool mit dem Du lernst Streit zu vermieden in dem du Über Bedürfnisse sprichst!

Josua: Aha..

Philipp: Diese Tool unterstützt Menschen, mit sich selbst und anderen in empathische Verbindung zu treten.

Josua: Ich habe gerade überhaupt keine Lust mich emphatisch zu verbinden.

Philipp: Ich verstehe, doch warte einmal auf meine nährer Erklärung. Wesentlich bei der GFK ist die innere Haltung und das Menschenbild, das unserem Handeln und Denken zugrunde liegt. Dies Grundhaltung  der GFK ist stark humanistisch und meint, dass der andere Mensch nur deshalb so verletzend, gemein, etc. ist, weil er seine Bedürfnisse nicht aussprechen kann.

Josua: Mhm, da ist etwas Wahres dran.

Philipp: In unseren vier Wänden erleben wir immer wieder, wie schwierig es ist Konflikte auszutragen ohne sich gegenseitig zu beeinträchtigen oder zu verletzen.

In jeder Beziehung spielt Kommunikation eine tragende Rolle. Wirklich gehört oder verstanden und mit unseren Anliegen ernst genommen zu werden, erhöht die Bereitschaft zu Kooperation und fördert gegenseitigen Respekt. Dies gilt sowohl für Interaktionen in der Familie oder in der Arbeitswelt, als auch im größeren Kontext.

Josua: Okay, du hörst dich an wie Wikipedia! Wie funktioniert Die GFK jetzt konkret?

Philipp: Die gewaltfreie Kommunikation besteht aus 4 Schritten:

  • BEOBACHTEN
  • GEFÜHL
  • BEDÜRFNISS
  • BITTE

Wir scehen uns diese Schritte gleich mal ganz praktisch an und reflektieren dabei deinen gestrigen Abend, Okay?

Josua: Okay!

Philipp: Kommen wir zu Schritt 1, Was hast du gestern beobachtet?

Josua: Elena ist um 21.00 Uhr nachhause gekommen, obwohl sie mir gesagt hat sie kommt um 18.00 Ihr. Ich habe gekocht und dann habe ich alleine gegessen. Das ist jetzt schon zum 3ten mal passiert.

Philipp: Durch das Beobachten wirst du konkreter. Mir hast du noch erzählt sie kommt immer zu spät. Jetzt sind es drei mal.

Josua: Mhm, immer stimmt ja nicht. Vorgestern war sie ja pünktlich.

Philipp: Okay, kommen wir zu Schritt 2. Was für ein Gefühl hat das in dir ausgelöst?

Josua: Sie hat mich verletzt, sie hat mich angelogen!

Philipp: Das ist kein Gefühl, ein Gefühl ist immer aktiv!

Josua: Mhm, jetzt bin ich überfordert. Aktiv, was soll das schon wieder bedeuten? Meinst du: Ich war traurig und wütend?

Philipp: Ahh… jetzt kommen wir der Sache schon näher.

Philipp: Nun der Schritt 3, Welches Bedürfnis wurde nicht erfüllt?

Josua: Mein Bedürfnis nach Zuverlässigkeit und nach gemeinsamer Zeit.

Philipp: Und jetzt kommt die Bitte

Josua: Was für eine Bitte?

Philipp: Naja, es wurde ja dein Bedürfnis nicht erfüllt, damit dieses in Zukunft die Möglcihkeit hat erfüllt zu werden, braucht es eine konkrete Bitte.

Josu: Einleuchtend, Okay… Meine Bitte: Würdest du bitte einmal die Woche, zur abgemachten Zeit nach Hause kommen.

Philipp: Ja, super!

Josua: Wenn ich disen Satz sage, fühle ich mich wie ein Roboter. Das fühlt sich unnatürlich an!

Philipp: Ja, das kann ich gut verstehen. Wie beim Erlernen einer neuen Sprache sind die ersten Sätze etwas holprig. Mit etwas Übung kommen die Sätze natürlicher aus dir und die genau Reihenfolge der 4 Schritte sind nicht mehr so wichtig.

Am Wichtigsten ist die Haltung, das ich für meine Gefühle selbst verantwortlich bin. Um sich der Grundhaltung der gewaltfreien Kommunikation zu nähern kannst du dir folgende Glaubenssätze aufschreiben:

  • Alles, was ein Mensch tut, ist ein Versuch, eigene Bedürfnisse zu erfüllen.
  • Jegliche Form von Gewalt ist ein tragischer Ausdruck unerfüllter Bedürfnisse.
  • Die Ursache für Gewalt basiert in unserem Denken.
  • Es ist für alle Beteiligten förderlicher, Bedürfnisse durch Kooperation statt durch Wettbewerb zu erfüllen.
  • Zum Wohle anderer beizutragen bereitet dem Menschen von Natur aus Freude, wenn er das freiwillig tun kann.

Josua: Ich bin überfordert.

Philipp: Nimm dir einfach die Zeit die du brauchst und lasse mich wissen wie die Aussprache mit Elena war.  Wenn du weiter an deiner Beziehung arbeiten möchtest, schau mal auf benjaminbaumann.at und ließ den Artikel über OHR, der ist genial wenn du deine Kommunikation in der Partnerschaft verbessern möchtest.

Josua: Cool, kann ich zu gewaltfreier Kommunikation auch mehr Infos bekommen?

Philipp: Ja, du kannst dir einfach das Buch „gewaltfreie Kommunikation“ online kaufen.

Josua: Wow, vielen lieben Dank!

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