Was sind Faszien?

Bei Faszien handelt es sich um netzartiges, reißfestes und vor allem auch elastisches Bindegewebe. Ob Rücken, Beine oder Po – Faszien befinden sich überall im Körper und umgeben einzelne Muskelfasern, Muskelstränge, Muskelgruppen und Organe aber auch Sehnen und Knochen. Gleichzeitig verbindet die Gewebsschicht die Bestandteile des Körpers miteinander.

Faszien heben sich von anderen Gewebsschichten aufgrund ihrer weißen, leicht durchsichtigen Farbe ab. Mit einer Dicke von nur wenigen Millimetern ist diese Schicht vergleichsweise dünn. Insgesamt können die Faszien jedoch einige Kilogramm des gesamten Körpergewichts ausmachen.

Welche Faszien gibt es?

Eine Faszie enthält miteinander verwobene Bündel von Kollagenfasern. Das Fasziengewebe ist je nach Lage und Funktion unterschiedlich dicht und somit beweglicher oder fester

Die Fasern der Faszien bilden eine kontinuierliche Gewebestruktur im Körper. Faszien können in Schichten eingeteilt werden, die jedoch nicht klar abgegrenzt sind, sondern ineinander übergehen. Zwischen manchen Schichten befinden sich flüssigkeitsgefüllte Gleit- oder Verschiebeschichten, um die Beweglichkeit zu unterstützen.

Welche Aufgaben haben Faszien?

Faszien haben wichtige Aufgaben im Bewegungsapparat bei der Übertragung von Kraft. Bewegungen werden nicht nur von Muskeln, Bänder und Sehnen, sondern auch von den umgebenden Faszien übertragen. Die Zugkräfte dieser motorischen Einheiten werden auf ein Netz aus Fasziensträngen übertragen und so in eine Körperbewegung umgesetzt. Wenn sich ein Muskel zusammenzieht, sorgen Faszien für Rückfederung. Auch dieses Bindegewebe spielt bei der Übertragung von Muskelkraft eine Rolle. Faszien umgeben Muskeln, Knochen, Organe, Gefäß- und Nervenleitungen. Sie haben eine Stütz- und Schutzfunktion und dienen als Gleit- und Verschiebeschicht. Faszien haben wahrscheinlich auch andere wichtige Funktionen für den Körper, z.B. für die Übertragung von Zellsignalen. Das Fasziensystem wird in Forschungsarbeiten als eine funktionelle Struktur des Körpers beschrieben – eine Umgebung, die allen Körpersystemen ermöglicht, in einer fein abgestimmten Art zusammenzuarbeiten.

Warum verkleben Faszien?

Der natürliche Feind des Bindegewebes heißt Bewegungsmangel. Wenn sich der Mensch nicht ausreichend bewegt, verliert das Fasziengewebe seine stabile und zugleich geschmeidige Struktur und es verhärtet, verfilzt und verklebt. Wie bereits ausgeführt, bewirken die dadurch entstehenden Schmerzen eine Schonhaltung, wodurch die Beschwerden zusätzlich verstärkt werden, da verklebte Faszien nun auch an anderen (durch die Schonhaltung überlasteten) Stellen auftreten.

Dauerhafter Stress

Auch Stress kann zu verklebten Faszien führen. Das ist auf die in einer Stresssituation ausgeschütteten Hormone zurückzuführen. Diese bewirken eine Anspannung der Faszien und dauert die psychische Belastung länger an, verhärten diese, was zu schmerzendem Fasziengewebe führt.

Wenn Fibrin seine Aufgabe am falschen Ort erfüllt

Neben Faszien enthält das Bindegewebe weitere Gewebearten als auch Blut- und Lymphgefäße. Letztere sind für die Versorgung der Zellen mit Nährstoffen sowie für den Schadstoff-Abtransport von diesen verantwortlich. Um diese Aufgaben erfüllen zu können, sind die Gefäße auf Muskelaktivität angewiesen. Hieraus ergibt sich die Tatsache, dass eine länger anhaltende Muskelverspannung eine Beeinträchtigung der Nährstoffversorgung und des Abtransports von Schadstoffen bewirkt.

Kann eine Körperregion von den Lymphen nicht “angesteuert“ werden, ist davon auch der Transport des Fibrinogens, ein Glykoprotein, betroffen. Dieser Blutgerinnungsfaktor wird im Falle eines Lymphstaus zu Fibrinum gewandelt, ein körpereigener Klebstoff, dessen Aufgabe das Schließen von Wunden ist. Es besteht jedoch keine Wunde! Deshalb verklebt das Fibrin das umliegende Fasziengewebe und Schmerzen entstehen.

Eine körperliche Übersäuerung

Eine ungesunde Lebens- und Ernährungsweise kann den Organismus übersäuern. In solch einem sauren Milieu geht die Flexibilität der Faszien verloren – verhärtete, verfilzte und verklebte Faszien sind die Folge. Darüber hinaus reizt das saure Milieu das Fasziengewebe sowie die von diesem umhüllten Nerven, was körperliche Entzündungen sowie undefinierbare Schmerzen bewirken kann.

Verklebte Faszien im hohen Alter

Je älter wir werden, desto geringer ist der Gesamtflüssigkeitsanteil unseres Körpers. Da auch das Fasziengewebe von diesem Flüssigkeitsverlust betroffen ist, wird der faserige Anteil des Gewebes immer größer, während die wässrigen Anteile zurückgehen. Die Folge ist ein Fasziengewebe, das sich vor allem aus festen, unflexiblen Kollagenfasern zusammensetzt. Zudem verändert sich die räumliche Struktur der Faszien, sodass diese ineinander wachsen – verklebte Faszien sind die Folge. Hierunter leidet dann die Beweglichkeit der betroffenen Regionen und das Strecken und Beugen der Gelenke wird zunehmend von starken Schmerzen begleitet.

Zum Glück kannst du mit deinen Faszien arbeiten und sie wieder geschmeidig machen. Das geht am besten mit einer Faszienrolle.

Wie hilft mir ein Faszienrolle dabei?

Eine Faszienrolle unterstützt die verklebten Faszien wieder geschmeidig zu machen und voneinander zu trennen.  Auch Yin-Yoga beeinflusst das Fasziengewebe positiv.

5 Gründe mit dem Faszientrainig anzufangen.

  • Schmerzen können durch das Training mit der Faszienrolle verringert werden.
  • Durch das regelmäßige üben kann deine Beweglichkeit gesteigert werden.
  • verbesserte Durchblutung
  • hilft beim Stressabau
  • unterstützt zur Regeneration nach dem Sport

Woher bekomme ich eine Faszienrolle?

Du kannst eine Faszienrolle hier bestellen:

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