Carin ist 36 und seit drei Jahren Single. Sie ist attraktiv hat einen Job im Marketing der ihr Spass macht und Freundschaften die sie regelmäßig pflegt. Sie geht leidenschaftlich gerne in Bibliotheken, stundenlang kann sie sich in ihre Bücher vertiefen

Nur mit der Liebe klappt es nicht.

Meistens enden ihre Beziehungen nach 1 bis 2 Jahren, weil es irgendwie nicht passt. Ein wenig Druck spürt sie schon, da ihre Freundinnen schon alle Kinder bekommen. Somit verschiebt sich ihr Freundeskreis immer wieder ein wenig.

Nach ein paar seltsamen treffen über Tinder hat sie auch diese Plattform aufgegeben. Das „Backe dir deinen Traummann“ Buch hat sie auch schon 2 mal gelesenen, doch es ist weit und breit kein Held in Sicht. Sie wünscht sich endlich ihre 2 Hälfte zu finden.

Was macht Karin falsch?

  • Die Suche nach dem Traumprinz?

Viele Frauen haben unbewusst noch immer die Vorstellung, dass ein Traum Prinz kommt der sie rettet. Der ihnen alle Sorgen abnimmt.

Die Wahrheit:

Es kommt keiner.

Es kommt nur eine ganz normaler Typ mit Schwächen, Neurosen, Mintraumas und sonstigen Zeugs.

Je schneller du dies akzeptierst und den Menschen so sehen kannst wie er wirklich ist und dich in diesem Prozess selbst wiederkennst, desto eher wird dir eine Partnerschaft gelingen.

Die romantische Liebe ist relativ neu in unserer Gesellschaft. Ich finde nicht, dass sie per se schlecht ist. Sie bietet allerdings kein Fundament auf dem eine reife Beziehung aufbaut. Ein geniales Video, das mit der Idee der romantischen Liebe aufräumt:

  • Versteckte Bindungsangst

Du kannst einen Menschen nur so tief begegnen wie du dir selbst begegnet bist.

Dieser Satz gibt mir immer wieder zu denken. Wir können uns alle aufmachen unsere Inneres zu erforschen mit z.B Yoga, Coaching, Meditation, lesen oder Psychotherapie. Wenn wir uns selbst und auch unsere Schatten näher kennenlernen und anerkennen können wir auch innerhalb der Beziehung liebevoll bleiben. Durch länger Beziehungen sehen wir oft Anteile an uns die uns nicht gefallen und wollen dann weglaufen. Dies ist Doch genau der Zeitpunkt wo Entwicklung stattfinden kann.

  • Versteckte Glaubenssätze
  • Ich bin nicht gut genug
  • Keiner will mich
  • Ich bin häßlich
  • Ich kann das nicht
  • Ich kann keine Beziehung führen

Auch wenn an der Oberfläche alles gut aussieht laufen viele Menschen mit Überzeugungen und Glaubenssätzen herum die sich negativ auf sich und Ihr Umfeld auswirken. Nimm dir mal ein Blatt Papier und schreibe ohne Zensur, was du über dich denkst. Positive sowie negative Eigenschaften, was fällt dir dabei auf?

Nimm nun alle negativen Glaubenssätze die du geschrieben hast und und forme positive Affirmation daraus. Eine Affirmation ist ein Satz den du immer wieder wiederholst und der dein Leben positiv beeinflussen kann. Am besten sagst du diese Affirmationen solange vor,  bis du sie dir auch glaubst.  Wenn du mehr über die Arbeit mit Glaubenssätzen wissen möchtest, empfehle ich dir diesen Beitrag.

  • Krisen nicht als Wachstum sehen

Carin hat oft Beziehungen beendet sobald sich die erste Schwierigkeiten gezeigt haben. Jede Beziehung durchlauft Krisen. Große Krisen kleine Krisen. Krisen bedeuten nur das es wieder Zeit ist sich zu entwickeln. Das Leben will sich entwickeln und Krisen sind aufwachrufe, dass es wieder Zeit für Veränderung ist. Krisen können richtig genutzt enormes persönliches Wachstum, sowie Wachstum für die Beziehung bedeuten. Ich empfehle dir hier das Buch:

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  • Zuwenig Zeit um sich zu reflektieren

Zeit für sich selbst ist eines der wichtigsten Voraussetzungen, um in Kontakt gehen zu können. Sei es in der Natur, sei es mit Tagebuch schreiben. Wie auch immer  Du diese Zeit verbringst, Sie ist eine wichtige Voraussetzung um Überhaupt in Beziehung sein zu können.

  • Ihre eigene Sexualität nicht entdeckt

Viele Menschen haben einen eher oberflächen Bezug zur Sexualität und sehen es nicht als die intime Verbindung, die sie sein kann. Um mehr über den Umgang mit deiner Sexualität zu erfahren kannst du diesen Artikel lesen oder diesen genialen online Kurs machen:

OMGYes

Anmerkung: Ich habe in diesen Artikel eine Frau als Protagonistin eingesetzt, alle diese Gründe zählen auch für Männer. Durch unsere Sozialisation kann es bei dem ersten genannten Grund sein, dass es hier mehr Frauen betrifft als Männer. Dies hat mit den Rollenbildern zu tun, die in unserer Gesellschaft vorhersehen zu tun.

Welchen Grund fandest du am hilfreichsten? Schreibe es in die Kommentare!

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