88 Prozent aller Menschen scheitern bei der Umsetzung ihrer Ziele!

Das ist eine ganze Menge!

Bedeutet das, dass du einfach keine Ziele mehr verfolgen solltest?

Hmm.. vielleicht werfen wir zuerst einen Blick auf diese verbleibenden 12 Prozent, die es schaffen ihre Ziele zu erreichen?

Das sind wahrscheinlich Supermenschen mit eisernem Willen und der richtigen Genetik…

Das wäre ja zu schön.. in Wirklichkeit haben diese Menschen einfach gelernt was nötig ist, um ihr Ziel zu erreichen und auf dem Weg sind sie sicher auch oft gescheitert! Diese Menschen haben es verstanden ihre Ziele in kleine Häppchen runterzubrechen.

Diese Häppchen sind unsere Gewohnheiten.

Unser tägliches Verhalten ist durchzogen von Gewohnheiten.

Studien zeigen, dass über 60 Prozent unseres Verhalten auf alten Gewohnheiten passiert und wir jeden Tag das Wiederholen was wir schon kennen.

Das bedeutet, dass wir die meiste Zeit auf Autopilot unterwegs sind. Wie sollen wir es dann schaffen unsere Ziele zu erreichen wenn wir in einer Schleife stecken?

Ich hoffe mit den folgenden Tipps!

Die folgenden wissenschaftlich fundierten Tipps helfen dir, die Macht der Gewohnheit endlich – ohne Kampf und ohne Krampf – zu deinen Gunsten zu nutzen. Damit du deine Gewohnheiten hacken kannst und somit im nächsten Jahr schon zu den 12 Prozent gehörst.

1) Lesen

Nicht nur diesen Blog sondern Bücher zu diesem Thema. Denn ohne ein stabiles Fundament über das Bilden von Gewohnheiten wird dir das nötige Wissen fehlen, um nachhaltigen Erfolg zu haben.

Ich rate dir mit diesen zwei Büchern zu starten:

Atomic Habits
»Die 1%-Methode«. Sie liefert das nötige Handwerkszeug, mit dem du jedes Ziel erreichst. James Clear, erfolgreicher Coach und einer der führenden Experten für Gewohnheitsbildung, zeigt praktische Strategien, mit denen du jeden Tag etwas besser wirst.

Seine Methode greift auf Erkenntnisse aus Biologie, Psychologie und Neurowissenschaften zurück und funktioniert in allen Lebensbereichen. Der perfekte Begleiter zu deinem perfekten Tag 🙂

Tiny Habits
Die Tiny-Habits-Methode funktioniert so: Such dir ein Verhalten aus, das du verändern möchtest, und mach es klein. So klein, dass es problemlos in deinen Tag passt. Dann erst bringe es dazu, zu wachsen.

Dr. BJ Fogg ist der Gründer des Behavior Design Lab an der Universität Stanford und entwickelte dort 2007 sein weltberühmtes Verhaltensmodell, das seitdem Millionen von Menschen zu einem besseren Leben verholfen hat.

2) Micro Gewohnheiten

Meistens ist der Anfang einer Gewohnheit am schwersten! Sich zum laufen aufzuraffen ist oft nur die ersten 5 Minuten schwer, dann überwiegt meistens der Spass an der Bewegung.

Wenn es dein Ziel ist regelmäßig zu laufen dann könnte dein Micro Habbit sein:

Sich jeden Tag die Laufschuhe anzuziehen.

Vielleicht wirkt das lächerlich. Doch denke mal darüber nach. Wenn du die Schuhe anziehst ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du dir denkst: „jetzt kann ich ja auch gleich loslaufen“. Und wenn nicht hast du trotzdem das gute Gefühl etwas gemacht zu haben 🙂

3) Habit stacking

Ein Gamechanger! Wenn du eine Gewohnheit (Habit) ändern willst dann kann dich eine Gewohnheit, die du schon in dein Leben etabliert hast, dabei unterstützen.

Als Beispiel: Du putzt dir jeden Morgen die Zähne?

Perfekt.

Deine Habit Stack kann sein: Zähneputzen und dann 30 min Spanisch lernen.
Ich habe mit Habit Stacking meine Morgenroutine etabliert und die mache ich egal was kommt 🙂

4) Richtige Ort + Zeit

Unser Gehirn liebt es Muster zu erkennen und Dinge einzuorden. Du möchtest mit dem meditieren beginnen? Wunderbar! Jeden Tag Nach dem Zähneputzen (Habit Stacking) meditiere ich für 1 min (Micro Gewohnheiten) auf dem Teppich vor meiner Couch!

TIPP: Am besten du kaufst dir gleich ein Meditationskissen und lässt es auf dem Teppich liegen damit der Start der Gewohnheit so wenig Aufwand wir möglich braucht!

5) Planung

Plane am Abend davor!
Gehen wir nochmal zurück zu dem Beispiel des Laufens: Schon am Abend bereitest du deinen Lauf vor: Du stellst du dir schon deine Laufschuhe bereit und visualisierst wie der Morgen ablaufen (hahaha) wird.

Dies unterstützt dich auch dabei den Widerstand am Morgen so gering wie möglich zu halten. je einfacher eine Aufgabe desto leichter wirst du sie auch angehen (hahaha)

6) Reflexion

Verwende eine Journal und reflektiere die Gewohnheit die du etablieren möchtest. Dies hilft dir deine Gedanken zu sortieren.

Das Paradoxe: Auch regelmäßiges journaling ist eine Gewohnheit und da beißt sich die Katze in den Schwanz… Doch du hast ja jetzt Werkzeug in deiner Tasche um auch dies Hürde zu überwinden 🙂 Vielleicht hilft dir der auch noch der letzte Punkt um mit dem etablieren deiner Gewohnheit

7) Rückschläge

Ja, Rückschläge sind Teil der Reise! Wichtig ist der Umgang mit ihnen. Verwende dein Journal, um die Rückschläge zu reflektieren und achte besonders auf deine inneren Dialoge wenn ein Rückschlag passiert, übe dich in Selbstmitgefühl und nutze die Erkenntnisse für deine nächsten Schritte.

TIPP: Fange mit einer Gewohnheit an die du ändern möchtest und konzentriere dich auf nur diese eine Gewohnheit. Wenn du das Gefühl hast sie ist wirklich in dein Blut übergegangen, dann starte mit einer neuen Gewohnheit!

Gewohnheiten bilden
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  • Lieber Ben! Wie immer super inspirierend, vielen Dank! Ich merke auch immer wieder, wie wichtig mir Struktur in meinem Alltag ist und wie sehr mir kleine, tägliche Routinen Anker und Stütze sind, wenn es rund um mich mal wieder turbulent wird. Liebe Grüße und ein paar schöne letzte Tage auf Madeira!! Nicole

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