Du fährst bei der Abzweigung falsch ab.

Wie konnte das passieren?

Du fährst den Weg zu deiner Großmutter ja öfter.

Du warst nicht fokussiert und wurdest AB-gelenkt.

Kein Problem, nach 10 Min findest du eine geeignete Stelle, um zu wenden und schon bist du wieder am richtigen Weg.

Doch wie ist das jetzt bei größeren Angelegenheiten wie zum Beispiel deinen Lebenszielen?

Meistens ist uns der Weg zur Oma viel klarer als unser Lebensziel.

Ganz nach dem Motto:

„Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind der richtige.“ Seneca

Wenn wir sonst im Leben nicht am richtigen Weg sind würden wir es ja gar nicht merken…

Du kannst somit nichts als „Ablenkung“ bezeichnen, es sei denn, Du weißt, wovon du abgelenkt wirst.

Der erste und unweigerliche Tipp, um unablenkbar zu werden ist: Finde deinen Hafen /

1. Finde deine Vision!

Wofür brennst du?

Deine Vision ist das, was dich am Morgen aufstehen lässt und dir ein tolles Gefühl gibt, wenn du daran denkst.

Kennst du deine Vision?

Ein guter Schritt deine Vision ins Leben zu rufen ist die Erstellung eines Mindmovies oder eines Visionbords.

Meine Partnerin hat auch eine tolle Visualisierungsmeditation aufgenommen, wo du dir dein Traumleben visualisieren kannst.

2. Finde deine Werte!

Dein Handeln wird durch Werte bestimmt. Die wenigsten Menschen kennen ihre Werte genau. Wenn du dir deine Werte genau verinnerlichst, kannst du sie wie einen Kompass benutzten, der dich an dein Ziel bringt.

Ich kann dir diesen kostenlosen Wertetest ans Herz legen!

Bevor du weiterliest…

Mache den Test.

Wissen ist nur von Bedeutung, wenn es zur Anwendung kommt 🙂

3. Erkenne dich selbst!

Wenn wir uns Ablenken wollen, wollen wir eigentlich dem Unbehagen entkommen.

Wenn ein Verhalten zuvor wirksam Abhilfe bei einem Unangenehmen Gefühl geschaffen hat, werden wir es wahrscheinlich weiterhin als Hilfsmittel verwenden und die Grundursache ignorieren.

Du starrst alle 5 Minuten in dein Handy?

Das Handy ist nicht schuld!

Vielleicht fühlst du im Inneren eine Leere, die du nicht spüren willst?

Wir können mit Ablenkungen besser umgehen, wenn wir über unser Verhalten nachdenken. Wirklich nachdenken. Bevor der Impuls kommt, halte inne und stelle Dir die Frage: „Was will ich gerade vermeiden?“

Die folgenden drei Schritte können dir im Umgang mit aufdringlichen Gedanken helfen:

  1. Achte auf deine Emotionen, die der Ablenkung vorausgehen.
  2. Notiere dir den internen Auslöser.
  3. Erforsche die negative Empfindung mit Neugier.

Dies erfordert viel Achtsamkeit und Ausdauer. Sei dir selbst ein guter Freund_eine gute Freundin bei dieser Reise und habe Geduld mit dir selbst.

4. Hacke deine Umwelt!

Wenn du weißt wofür du brennst, deine Werte kennst und achtsam mit internen Triggern bist, ist es nun an der Zeit, dein Umfeld zu gestalten!

Ist dein Arbeitsplatz ablenkungsfrei?
Nein? Dann sortiere alles aus, er darf leer sein. Alles, was ablenkt und du nicht für diese jetzige Tätigkeit brauchst, einfach weg aus deinem Sichtfeld.

Was du noch machen kannst ist:

Kaufe dir einen Hut!

Mhm… komischer Ratschlag.

Nur auf den ersten Blick. Den dieser Hack kann ein Gamechanger sein. Es muss kein Hut sein, es kann auch eine Kette, ein bestimmter Umhang, ein Kleidungsstück sein, etc. Informiere alle Menschen in deiner Umgebung, das dieser Hut, etc. der „bitte nicht stören – Hut“ ist & du nicht abgelenkt werden möchtest, wenn du ihn aufhast, bzw. das anhast. Es ist auch ein Zeichen für dich, mehr Klarheit darüber zu bekommen , dass du dich nun in einer ablenkungsfreien Phase befindest.

Hier empfehle ich das Buch „Deep Work“ von Carl Newport. Mit seiner Deep-Work-Methode verrät Newport, wie man sich systematisch darauf trainiert, zu fokussieren, und wie wir unser Arbeitsleben nach den Regeln der Deep-Work-Methode neu organisieren können.

5. Hacke dein Smartphone!

Dein Smartphone:

Himmel und Hölle zur gleichen Zeit!

Alle Informationen einen Klick entfernt.
Alle Ablenkungen einen Klick entfernt.

Es ist Zeit, wieder die Führung zu übernehmen, deshalb gibt es nun:

4 Tipps dein Smarthphone zurück zu hacken!

  1. Deinstalliere die Apps, die du nicht mehr brauchst.
  2. Verschiebe potenziell ablenkende Apps auf deinen Desktop und lösche sie am Smartphone
  3. Ändere die Benachrichtigungseinstellungen für jedes App. D.h schalte Push Mitteilungen aus!
  4. Für die Hardcore Smartphone Hacker: Im Entwickerlmodus gibt es eine Funktion deinen Bildschirm auf schwarz/weiß zu stellen. Hier eine Anleitung. Glaube mir, Instagram wird sehr schnell sehr langweilig dadurch… 🙂

Du brauchst für diese Änderungen vielleicht 30 Minuten und gewinnst dafür wieder Kontrolle über deinen treuen Begleiter.

6. Schließe Pakte ab!

Vorverpflichtungen verhindern, dass du dich abgelenken lässt, indem du dein zukünftiges Ich an eine Abmachung bindest.

Es gibt 3 Formen von Pakten die dich unablenkar machen:

1 Anstrengungspakte

Ein Anstrengungspakt verhindert Ablenkung, indem er unerwünschte Verhaltensweisen erschwert. Verwenden Sie beispielsweise eine Chrome-Erweiterung wie StayFocused, um Websites wie Facebook und Reddit zu blockieren.

Durch den zusätzlichen Aufwand, fällt es uns einfacher am eigentlichen Task dranzubleiben.

2 Preispakte

Ein Preispakt verursacht zusätzliche Kosten für die Ablenkung. Preispakte sollten nur für kurze Aufgaben verwendet werden!

Zum Beispiel: Ich zahle meinem Freund John 1000 Euro wenn ich bis zu einem bestimmten Datum nicht 5 Kilo abgenommen habe.

Preispakte funktionieren nicht bei Verhaltensweisen mit externen Auslösern, denen du nicht entkommen kannst (z. B. Nagelkauen).

3 Identitätspakt

Ein Identitätspakt ist eine Verpflichtung zu einem Selbstbild.

Zum Beispiel: Ich bin ein Athlet. Deshalb mache ich 4 mal die Woche Sport. Weil das ist, was Athleten machen.

Das war’s mit dieser Ablenkung. Ich wünsche dir nun viel Erfolg beim Umsetzen, Fokus & Freude am Tun. Alles Gute!

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6 Schritte, um unablenkbar zu werden!
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