30 Prozent der Strukturfette im Gehirn sind DHA. Sie ist damit ein wesentlicher struktureller und funktioneller Baustein des Gehirns. DHA ist verantwortlich für die Flexibilität und Durchlässigkeit der Gehirnzellmembranen und damit deren Kommunikationsgeschwindigkeit. Das bedeutet es ist wahrscheinlich von Vorteil wenn wir unseren wabbeligen Freund diesen wertvollen Nährstoff zur Verfügung stellen.

Was ist DHA und was hat Omega 3 damit zu tun?

Omega-3-Fettsäuren sind die Superstars innerhalb der mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Sie zählen zu den essentiellen Fettsäuren (diese kann unser Körper nicht selbst produzieren und sind somit lebensnotwendig für unseren Körper. Die biologisch aktivsten Formen der Omega-3-Fettsäuren sind:
EPA (Eicopentaensäure) und
DHA (Docosahexaensäure)
Des Weiteren gibt es in dieser Gruppe auch die sogenannte Alpha-Linolensäure (ALA) – diese Form wird vom Körper in EPA und DHA umgewandelt. Es handelt sich hierbei also um eine Vorstufe, die in pflanzlichen Produkten (zum Beispiel Leinöl) vorkommt.

Doch nicht nur unser Hirn profitiert von Omega 3. Zurzeit wird viel darüber geforscht. Es gibt viele weitere gesundheitliche Vorteile:

Was bewirkt Omega 3 noch?

Günstige Wirkungen bei Herzrhythmus-Störungen

Unregelmäßiges Schlagen des Herzens kann eine harmlose Funktionsstörung sein, häufiger jedoch ist sie ein Anzeichen für eine ernsthafte Erkrankung. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass sich so genannte Herzrhythmus-Störungen (Arrythmien) durch Omega-3-Fettsäuren positiv beeinflussen lassen und das Risiko des plötzlichen Herztodes signifikant gesenkt werden kann. In der bisher umfangreichsten Studie (GISSI-Präventionsstudie 1999) mit 11.324 Patienten, die bereits einen Herzinfarkt erlitten hatten, traten durch Einnahme von Omega-3-Fettsäuren (1 g pro Tag) 30 Prozent weniger Todesfälle durch Kreislaufkomplikationen ein als in der Kontrollgruppe.

Positiver Einfluss auf Blutfettwerte

Die positive gesundheitsschützende Wirkung der Omega-3-Fettsäuren auf Herz und Blutgefäße geht auch auf ihren Einfluss auf die Blutfettwerte zurück. Sie senken den Triglyzeridspiegel und haben langfristig positive Auswirkungen auf den Blutcholesterinspiegel.

Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass die Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA erhöhten Blutdruck senken können. Dieser Effekt kann gesteigert werden, wenn das Essen gleichzeitig wenig Kochsalz und viel Kalium enthält (reich an Kalium sind z. B. Gemüse, Hülsenfrüchte, Bananen). Bluthochdruck ist ein Risikofaktor für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Förderung der Durchblutung

Dass Omega-3-Fettsäuren die Durchblutung und damit die Versorgung aller Gewebe und Organe mit Sauerstoff und Nährstoffen verbessern, beruht auf mehreren Effekten:

EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure) werden von den Zellen unseres Körpers – auch den roten Blutkörperchen (Erythrocyten) – in ihre Membranen eingebaut. Diese werden dadurch geschmeidiger. Bleiben wir bei den roten Blutkörperchen: Auch sie werden durch Omega-3-Fettsäuren flexibler und verformen sich leichter, so dass sie selbst durch die dünnsten Blutgefäße leicht hindurchrutschen.

Abschwächung des Verlaufs chronischer Entzündungen

Zu diesen Erkrankungen zählen Schuppenflechte (Psoriasis), Gelenkrheuma (rheumatoide Arthritis) und entzündliche Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn. Keinesfalls können Omega-3-Fettsäuren die in der ärztlichen Behandlung dieser Erkrankungen eingesetzten hochwirksamen Medikamente ersetzen. Es besteht jedoch die Möglichkeit, durch Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren die einzunehmende Medikamentendosis und damit mögliche Nebenwirkungen zu verringern. Bevor jedoch die Dosis verordneter Medikamente reduziert wird, sollte man dies unbedingt mit dem behandelnden Arzt besprechen.

Gesunderhaltung der Augen

Seit Längerem ist bekannt, dass die Lebensweise und spezielle Ernährungsfaktoren wie antioxidative Vitamine, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe zur Gesunderhaltung der Augen beitragen. In jüngster Zeit rücken verstärkt auch die langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure) in den Fokus wissenschaftlicher Untersuchungen. DHA wird in den ersten vier bis sechs Lebensmonaten in besonders hoher Konzentration in den Zellmembranen der Photorezeptoren der Netzhaut und der Sehrinde im Hinterhauptlappen des Gehirns eingelagert. Sie ist von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung und Erhaltung der Sehschärfe bzw. der visuellen Leistungsfähigkeit.

Omega-3 bei Kinderwunsch und in der Schwangerschaft

Von verschiedenen psychischen Krankheiten ist bekannt, dass sie mit einer schlechten Versorgung mit EPA und DHA verbunden sein können. Das gilt beispielsweise für Depressionen und Aufmerksamkeitsstörungen (z. B. ADHS und Autismus), bei denen eine verbesserte Versorgung mit diesen Omega-3-Fettsäuren positiv wirken kann.

Ferner kann eine ausgewogene Ernährung, die ausreichend EPA/DHA liefert, einen guten Beitrag leisten, die Entstehung von Demenz-Krankheiten zu verringern. Zahlreiche epidemiologische Studien (Beobachtungsstudien) der letzten 10 Jahre zeigten, dass der Verzehr von mehr Omega 3 sowie erhöhte Blutspiegel an EPA und DHA mit einem niedrigeren Risiko für den Verlust an geistigen Fähigkeiten und Demenzentwicklung bzw. dem Risiko, an Alzheimer zu erkranken, einhergehen.

Da Omega-3-Fettsäuren wichtige Bestandteile unseres zentralen Nervensystems sind, spielen sie schon in der frühen fetalen Gehirnentwicklung, aber auch in späteren Jahren eine wichtige Rolle: Es gibt Hinweise darauf, dass eine ausreichende Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren die Beeinträchtigung der Denkleistung bei älteren Personen verzögert. Zudem wird ein Zusammenhang zwischen der Zufuhr an Omega-3-Fettsäuren, der Konzentration von Omega-3-Fettsäuren im Gehirn und dem Risiko einer Demenzentwicklung (z.B. Alzheimer) vermutet. Aus einschlägigen Untersuchungen geht zudem hervor, dass der Omega-3-Fettsäurestatus eine potenziell wichtige Rolle bei der Regulation affektiver Störungen spielt.

Omega 3 bei psychischen Erkrankungen

Bei Schizophrenie etwa zeigt sich ein positiver Einfluss von Omega-3-Fettsäuren. Auch am Zusammenhang zwischen Omega-3-Fettsäurestatus und Depression wird derzeit vermehrt geforscht. Die Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Entwicklung einer Depression möglicherweise auf einen Mangel an Omega-3-Fettsäuren zurückzuführen sein könnte und dass Omega-3-Fettsäuren im Rahmen zukünftiger Behandlungsstrategien bei Depressionen und Stimmungsanomalien eine Rolle spielen könnten.

Zudem nimmt man an, dass eine Omega-3-Fettsäure-reiche Ernährung den Verlauf von ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) günstig beeinflussen könnte: Bei Kindern und Jugendlichen mit ADHS wurden niedrige Omega-3-Fettsäurekonzentrationen im Blut gemessen. Omega-3-Fettsäuren sind folglich ein wichtiges Forschungsfeld in der Prävention und Therapie von bestimmten Erkrankungen, nicht allein deswegen, weil die Nebenwirkungen auch in höheren Dosierungen gering sind. Bestandskräftige Studien sind jedoch nötig, um die Wirksamkeit sowie die nötigen Aufnahmemengen von Omega-3-Fettsäuren zu untermauern bzw. festzulegen.

Omega 3 und Omega 6

Diese beiden Kollegen sind nicht immer beste Freunde. Omega-6-Fettsäuren sind ebenfalls essentiell, werden aber häufig in größeren Mengen aufgenommen, als Omega 3 Fettsäuren. Das liegt daran, dass Omega 6-Lebensmittel, wie zum Beispiel Fleisch, Sonnenblumenöl oder Walnüsse häufiger auf dem Speiseplan stehen. Das Problem? Der große Bruder Omega 6 versperrt manchmal den Weg.

Ein Zuviel an Omega-6-Fettsäuren kann dazu führen, dass Omega-3-Fettsäuren blockiert werden, denn beide Fettsäuren nutzen die gleichen Stoffwechselwege. Daher ist es wichtig, dass Omega 6 und Omega-3-Fettsäuren optimalerweise in einem Verhältnis von 5:1 stehen. So konkurrieren sie nicht und können ihr Funktionen vollständig erfüllen.

Welche vegetarischen Lebensmittel sind reich an Omega 3

Hier zeigen wir dir, welche Lebensmittel besonders reich an Omega-3-Fettsäuren sind.
Fisch hat meistens einen hohen Anteil an Omega 3. Die Problematik mit dem überfischen der Weltmeere, lässt diese Quelle als ethisch nicht empfehlenswert zurück. Doch dies muss uns nicht unglücklich stimmen. Es gibt viele pflanzliche Quellen um sein tägliches Omega 3 zu beziehen:

Chia-Samen
Chia-Samen haben eine hohe Nährstoffdichte, wodurch sie den Speiseplan bereits durch kleine Dosierungen sinnvoll ergänzen können, beispielsweise über das Anreichern von Müslis, als pflanzliches Geliermittel oder Ei-Alternative für veganes Gebäck. Dabei stehen Nährstoffe wie Kalzium, Ballaststoffe und mehrfach ungesättigte, essenzielle Fettsäuren im Fokus.

Walnüsse:
Die gesunden Nüsse enthalten eine hohe Menge Omega-3-Fettsäuren und können somit einen guten Beitrag zur täglichen Versorgung leisten. Essen Sie ein paar Walnüsse zum Beispiel als gesunden und nährstoffreichen Snack zwischendurch. Einen Salat können Sie wunderbar um Walnüsse ergänzen. Und auch Walnussöl eignet sich selbstverständlich als sehr gute Omega-3-Quelle.

Leinöl:
Leinöl ist eine der besten pflanzlichen Lieferanten der Fettsäure. Natürlich enthalten auch Leinsamen selbst viele Omega-3-Fettsäuren, im Öl ist der Nährstoff jedoch noch konzentrierter.

Fische haben es schon immer gewusst – Algen sind gesund. Seit Millionen von Jahren ernähren sie sich von Wasserpflanzen. Warum? Weil sie wertvolles Omega-3 liefern. Mikroalgen sind nicht nur die bekannten Spirulina- und Chlorella-Algen, sondern auch die Schizochytrium-Alge. Sie kommt ganz ohne Licht aus und ernährt sich von Pflanzenresten. Damit sie trotzdem wächst, synthetisiert die Alge aus eigener Kraft heraus große Mengen der pflanzlichen Omega-3-Fettsäuren DHA und EPA.

Woher bekomme ich veganes Omega-3?

Wer selten Fisch isst, sich vegan oder vegetarisch ernährt, muss bei einigen Mikronährstoffen oft etwas nachhelfen. Vor allem die Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren und Vitamin D stellt meist eine Herausforderung dar. Die veganen CAPS sind nicht nur eine gute Omega-3-Quelle, sie begegnen mit High-Performance-Antioxidantien den Erscheinungen des Alterns mit einer klugen Strategie aus der Natur.

Der Vorteil von Omega 3 aus Algen: Omega-3 aus Algen ist umweltfreundlich und vegan. Unsere Kapseln werden direkt in Österreich produziert. Die Wertschöpfungskette wird um den Zwischenschritt „Fisch“ gekürzt. Daher sind Kapseln aus Algenöl die nachhaltigste Form DHA und EPA zu sich zu nehmen.

Die veganen CAPS omega 3 vegiplus mit öllöslichen Antioxidantien begegnen den Erscheinungen des Alterns mit einer klugen Strategie aus der Natur und tragen zur Deckung des Bedarfs an Omega-3-Fettsäuren und Vitamin D bei.

Die Inhaltsstoffe der Omega 3 Kapseln:

DHA- und EPA-reiches Öl aus der Mikroalge Schizochytrium sp., Hydroxypropylmethylcellulose (Kapselhülle), Emulgator: Polyglycerinester von Speisefettsäuren, Emulgator: Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren, Reiskleieölextrakt, Olivenextrakt, Traubenkernextrakt, Tomatenextrakt, Coenzym Q10, Vitamin K2 (Menachinon-7), Heidelbeerextrakt, Tagetesblütenextrakt, Zitronenöl, Astaxanthin (Blutregenalgenextrakt), Sesamöl, Sesamölextrakt, Ingwerwurzelextrakt, Minzöl, ölsäurereiches Sonnenblumenöl, Vitamin D3 aus Flechtenextrakt.

Du kannst die Kapseln hier bestellen:

Bestellen

  • Save